AG-42

Das ursprüngliche Modell aus 1942/43, ca. 33.000 Stück wurden gebaut.

das ursprüngliche Modell

AG-42B

Das in den 60ern umgebaute Modell – Schweden war da sehr gründlich daher gibt es fast keine ursprünglichen Modelle mehr. Ausnahmen sind jene Modelle die an norwegische Polizeieinheiten zu Trainingszwecken in Schweden ausgegeben wurden. Diese wurden nach der deutschen Kapitulation nach Norwegen mitgenommen und nie modifiziert.

Die Umbauten fanden zwischen 1953 und 1956 statt.

Modell AG-42B

Die Unterschiede zum ursprünglichen Modell:

  • Mündungsbremse im Sinne von Lauf-Bohrungen nahe der Kimme – hier wurde versucht den Hochschlag zu dämpfen
  • ein Gummizylinder am hinteren Ende des Hülsenauswurfes um die Hülsen zu schonen (gut für Wiederlader *g*)
  • am markantesten sind die 2 neuen Knubbel am Verschlussdeckel – im Original waren da nur ein paar Rillen was mit Handschuhen schlecht zu greifen war
  • da man hauptsächlich mit Clips geladen hat und immer wieder Magazine verloren wurden, gab es am Magazin nun auch vorne eine Halterung
  • minimale Verbesserungen am Abzug
  • Gasrohr als rostfreie Ausführung

Hakim 42/49

Hakim

Das Hakim war der Lizenzbau von ca. 70.000 Stück in Ägypten. Diese wurden nie auf Version B umgebaut und unterscheiden sich neben dem deutschen Kaliber 7.92×57 vom ursprünglichen Modell durch einen Gasdruckregler an der Gasabnahme um den erschwerten Umweltbedingungen in Ägypten zu begegnen. In Schweden wurde auf diese zusätzliche Komplikation verzichtet. Die Verarbeitungsqualität und verwendete Rohstoffe waren schlechter als beim schwedischen Original.

Raschid

Raschid

Ägypten baute noch ca. 8000 Stück im Kaliber 7,62×39 unter dem Namen „Raschid“. Dieses Gewehr zeichnet sich aus durch einen verkürzten Lauf und einem klappbaren Bajonett.